JAZUL

 

Ingolf Burkhardt - Trompete, Flügelhorn
David "Dezzie" Paulike - Schlagzeug
Achim Rafain - E-Bass
Roland Cabezas - E-Gitarre, Gesang

„...And Summer Passed Us By“, „Biolektrik“ oder „Oh Nee Ne“ heißen die Stücke, die JAZUL auf seine neuste CD-Einspielung „Inda Commune“ gepackt hat. Damit bleiben Ingolf Burkhart und Co. nach den Alben „What…?“ und „That…!“ ihrer Linie treu: Immer auf der Suche nach Spaß und Groove, um die Grenzen des klassischen Jazz zu sprengen. Mit David "Dezzie" Paulike, Achim Rafain und Roland Cabezas hätte Frontmann Burkhard, selbst Trompeter der NDR Big Band, Hamburger Trompetenprofessor und Sideman bei Al Jarreau, Benny Golson oder Nils Landgren, keine passendere Besetzung finden können.

Natürlich spielt auf dem neusten Album Burkhardts Trompete wieder eine Hauptrolle, ob er sie wie in „...And Summer Passed Us By“ butterweich schweben lässt oder auf „Biolektrik“ harte Funk-Licks mit Mariachi-Klängen koppelt; mal soulig, mal mit Bebop-Motiven oder in einer englisch-badischen Rap-Mischung. Für die faszinierende Vielfalt von JAZUL sorgt ebenso Gitarrist Roland Cabezas, der mit „Mar Abierto“ eine zauberhafte spanische Ballade beisteuert. Nach seinen Pop-Projekten mit Orange Blue oder den No Angels bei MTV Unplugged hat er sich mehr dem Jazz zugewandt und war auch an der Seite von Trilok Gurtu oder Jan Garbarek zu hören. Ein großes Stück JAZUL macht daneben Star-Trek-Fan Achim Rafain aus, der sich für das sphärische „Spock On“ von einer Kino-Szene inspirieren lässt, in welcher der vulkanische Commander Spock auf einer Harfe interstellare Harmonien zupft. Rafain hingegen ersetzt das interstellare Instrument mit einem von ihm umprogrammierten Bass-Synthesizer, dem sogenannten „V-bass“, und prägt damit ganz entscheidend den unverwechselbaren JAZUL-Sound. Komplettiert wird das Quartett von Drummer Dezzie Paulicke, der geradewegs aus der schillernden Hamburger Hip-Hop-Szene kommt. Er liefert zu allem die unbestechliche und stets variantenreiche rhythmische Grundlage und steuert außerdem den Titelsong „Inda Commune“ bei.
Alle gemeinsam bieten sie überragend gespielten, melodiösen und druckvollen Groove-Jazz. Voller Spaß loten sie stets aufs Neue aus, was die Musikwelt zu bieten. JAZUL macht vor nichts halt – und das ist auch gut so.  

 

"...So harmonisch die beiden Stilrichtungen Jazz und Soul im Bandnamen "Jazul" verschmelzen, so selbstverständlich folgen die vier Akteure auch im Miteinander den Harmoniegesetzen. Es ist wohl, neben dem uneingeschränkten Beherrschen der Instrumente, das besondere Merkmal der Band, dass sich hier vier Menschen auf jeder Ebene blind verstehen und mit soviel Spaß an die musikalische Umsetzung ihrer Ideen herangehen, dass der Zuhörer von der ersten Sekunde an mitgerissen wird... 

 

...Ihr 2007 gegründetes, gemeinsames Bandprojekt "Jazul" funktioniert trotzdem oder vielleicht auch gerade deshalb hervorragend. Vor allem aber spürt der Zuhörer, dass innerhalb dieses Quartetts auf der Bühne die Chemie stimmt. 

Diese positive Energie und diese unumwundene Freude am Musizieren übertragen sich denn auch ohne Umschweife auf das Publikum. Völlig entspannt wirkt die Musik auf die Zuhörer ein. Technisch auf höchstem Niveau und im Zusammenspiel blind ineinander greifend legen "Jazul" eine faszinierende Unangestrengtheit und begeisternde Lebendigkeit an den Tag..." 

Mindener Tagblatt, 13.9.2010

www.jazul.com
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